Bromley aus Pokemon

Pokemon Sonne und Mond hat neben einer neuen superkreativen Generation an Pokémons, Neuerungen wie Z-Attacken, Battle-Royale-Kämpfe und die Alola Region. Zudem wurde das Ordensammeln-System mit den dazugehörigen Arenaleitern sowie die Pokéliga wegrationalisiert und durch lächerlich, seltsam, absurd, den Spieler schon fast verspottend einfach, anspruchslose Inselprüfungen und darauffolgende Kämpfe mit den Inseloberrikis abgelöst. Pokemon versinkt im Sumpf der Anspruchslosigkeit. Ist halt kein Dark Souls, jaja, aber früher war alles besser. Früher waren wenigstens die Kämpfe noch etwas schwerer. Pokemon Mond war ein einziger Rush. Null Probleme mit irgendwas. Ohne Levelgrinden, wie das früher vor den Arenaleitern noch immer der Fall war. Oder wo man noch jeden Arenaleiter-Bodyguard einzeln besiegen musste, zurück zum Pokecenter steppen, Team auffrischen dann den nächsten Kampf bestreiten konnte. wahrscheinlich war ich auch einfach scheisse. Nein, Pokemon war mal herausfordernder! Aber darum gehts hier jetzt nicht.

Hier geht es um die eigentliche Überraschung des Spiels. DEN BOSS. Um den Boss von Team Skull. Die Swagoverload-Alarmsirenen drehen auf, denn Bromley fordert zum Kampf heraus.

Mein Ersteindruck von Team Skull war: Was für ein Haufen von Vollspackos. Aber nach und nach fand ich diese Posergestalten immer faszinierender. Mit dem Betreten des Skull-Areals plus der Begegnung mit Oberswagger Bromley war es um mich geschehen. Die Mad Max Atmosphäre und der Yolo Swaggins Lifestyle hatten mich umgestimmt. Ein Haufen missverstandener Rebellen mit einem zielgerichteten Führer, dachte ich.

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Pros:

  • Schurkenstatus
  • lockere dennoch bos(s)hafte Haltung
  • vergoldete Totenschädel-Kette + Uhr
  • Farbgebung des Outfits “Die Wespe”
  • Hairstyling im Streunerlook
  • Schwarzer Jogger mit weißem Shirt (Gute, aber gängige Kombination)

Cons:

  • lässt sich leicht beeinflussen
  • spezialisiert sich auf Pokémon des Typs Käfer ’nuff said
  • ein Schatten seiner selbst

 

Dann stellte sich heraus, Bromleys “Bossaura” ist bei näherer Betrachtung doch nicht mehr als nur eine Fassade. Wenn man weiß, dass er eben doch nur das Spielzeug einer höheren Instanz ist. Das Werkzeug einer reichen machthungrigen Konzernbosstochter. Er wurde gebrochen, wird gesteuert von Macht und Geld und versinkt im Untertanentum. Die Bossaura ist dahin und sichtbar ist nur noch der verzweifelte Versuch des Aufrechterhaltens von etwas das nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Seine vermeintliche Selbstsicherheit ist nur Selbstschutz.

6 von 10 möglichen Punkten

 

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inspiriert von Donnie O Sullivans Fußballer, die den Swag aufdrehen

Titelbild von: mrthatkidalex24

 

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