Ein weiterer unerwünschter Montag erhebt sich aus dem Morgentau, um die langsam erwachende Menschheit in Empfang zu nehmen, welche ihn wiedermal nur vorwurfsvoll wegnickt. Ein weiterer Lückentext vom Medienjournal in fett und meine Antworten dazu in kursiv.

1. Prokrastination kann ich ja besonders gut mit egal was. Es ist mir nichts leichter als etwas zu finden, dass mich ablenkt. Is that a good thing? 

2. Wenn es draußen nicht so erbärmlich kalt wäre, dass einem die Extremitäten – in einem Moment der Nachlässigkeit, was das Eindecken in warmhaltende Stofffetzen betrifft – abfrieren, dann… wohin will ich mit diesem Satz. Egal, mir jedenfalls macht die Kälte überhaupt nichts aus, da ich es tatsächlich auch mal mag mich dick in Klamotten einzudecken. Wir haben ja auch genügend anders temperierte Tage. Nur ist es oft so, dass die Extremen eher auffallen und man sich dann immer das Gegensätzliche wünscht, von wegen es ist kalt ich will’s warm und umgekehrt.

3. Beste Film- und Serien-Snacks sind diversester Salzigkram und sonstig Dipbares mit dem berühmt berüchtigten Zwiebelsuppen-Schmand-Dip. Für treue Anhänger des Süßkrams gebe ich hier nun einen exklusiven Geheimtipp: Die nimm2 Lachgummi Softies Joghurt.

4. Wohingegen zu einem guten Buch für mich ja immer noch die Expertise fehlt, um die Frage/Lücke zu beantworten, was wohl zu einem guten Buch gehört, denn die Häufigkeit meiner Lesesessions ist noch zu gering, um den perfekten oder gar richtigen Snack für mich herauszukristallisieren. Was ich eigentlich sagen will, alles ist möglich. Alle Snacks sind essenswert!

5. Ich glaube, ich sollte mal wieder öfter ein Buch lesen.

6. Ein Buch zu lesen ist eigentlich ideal, um abends einen langen Tag ausklingen zu lassen, schließlich können Bücher einem genau das liefern, was man nach einem langen Tag nötig hat. Eskapismus. Ruhe und den immersiven Abstieg ins eigengedankliche Fantasiekonstrukt. Oder es liegt einfach daran, dass ich nach spätestens 5 Minuten lesen, in die absolute Schläfrigkeit verfalle und somit ein schnelles Einschlafen garantiert wird.

7. Zuletzt habe ich Bumblebee im Kino gesehen und das war überraschend gut, weil mir der Fokus auf eine Erzählung mittels Figuren und die, im Vergleich zu den restlichen unsäglichen Transformers Filmen, besser ausgearbeiteten Dialoge und Gags sehr gefallen haben. Die Action und Handlung war ansonsten nicht serien-untypisch, es soll wohl ein Prequel zur eigentlichen Reihe darstellen. Die Autobots entscheiden sich zur Flucht vor den feindseligen Decepticons und verlassen ihren Heimatplaneten Cybertron. Bumblebee soll nach einem sicheren Aufenthaltsort für die flüchtigen Autobots suchen und landet dabei auf der Erde. Der Ansatz eine immer wieder größere Materialschlacht abzufeiern wurde abgelegt, mit Travis Knight ein Regiesseur an Land gezogen, der ausnahmsweise mal Figuren und Emotionen statt Effekte und Schnittgewitter in Szene setzt. No hate, Michael Bay, so ein bisschen CGI-Exhibition darf auch seine Fans haben. Aber eine gewohnt stark spielende Hailee Steinfeld in Kombination mit dem prächtig animierten und sympathisch wirkenden Bumblebee sowie diese E.T., Coming of age, Stephen Spielberg, 80s Vibes, haben mich da besser abgeholt. Simple, aber wirksame Unterhaltung! 

Titelbild: Bumblebee Filmposter ©Paramount Pictures

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