Von korrupten Machenschaften in Final Fantasy VII – Choco Bill & Choco Billy’s Chocobo Farm

Die Chocobo Population in den Ländereien rundherum um Midgar sinkt stetig. Der hohe Energieverbrauch der Mako-Reaktoren des Shinra Konzerns entzieht nicht nur dem Planeten die Lebenskraft sondern auch allen den darauf lebenden Bewohnern. Die Stimmung unter allen Lebewesen wird prüder, bedrückender und skrupelloser. Fressen oder gefressen werden. Ein Motto, welchem die friedvollen Chocobos nicht viel abgewinnen können. Während die Ländereien von fresswütigen Ungeheuern geflutet werden, laufen die Chocobos pausenlos um ihr Leben, dabei kommt es ihnen auch nicht zur Hilfe, dass beim Zugrunderichten des Planeten auch die ausgiebige Pflanzenvielfalt verloren geht und Nahrung umso knapper wird.

Doch ein kleines Familienunternehmen entgegnet dem Stimmungswandel mit Offenherzigkeit und Unterkunft. Inmitten des Chaos versuchen sie ihre Farm aufrecht zu erhalten, um Chocobos und Reisenden Unterkunft gewähren zu können. Es handelt sich um Choco Bill und Choco Billy und deren Chocobo Farm.

Die Chocobo Farm bietet Reisenden sowie verwahrlosten Chocobos genau das, was man inmitten dieser apokalyptischen Zustände so schwer nötig hat. Warmherzigkeit, einen Ort zum Schlafen und eine stärkende Mahlzeit. Zudem bieten sie auch Chocobos zum Verkauf an, um Reisenden den Weg sowie den Kampf ums Überleben etwas zu erleichtern.

Allerdings weigerten sie sich auf strikteste Weise mir ein Chocobo zu verkaufen mit der Begründung es seien keine mehr verfügbar. Es seien also keine verfügbar, aha. Ich sehe doch, wie ihr sie hier hortet!

Ich sehe doch was für korrupte Machenschaften hier vonstatten gehen! Daraufhin bieten sie einem dann einen völlig überteuerten Skill an mit welchem man selbst in der Lage sein soll einen Chocobo zu fangen, aber, aber nur, wenn man zusätzlich noch mindestens eine Handvoll von Chocobo Ködern erwirbt. Und man muss es tun. Da man einen Chocobo nicht permanent halten kann und nach jedem Absetzen sich einen neuen fangen muss. In diesem Moment hat sich mir ihr gewissenloses Geschäftsmodell offenbart, welches auf den Massenbedarf an Chocobos basiert. Denn ohne einen Chocobo ist ein sicheres Reisen innerhalb der weitläufigen Welt schier unmöglich. Diesem sind sich die Choco-Farmer selbstverständlich bewusst und heben die Preise entsprechend an. Meinem inneren Investigativ-Journalisten war es zwar möglich diesen schwindelerregenden Vertriebsskandal aufzudecken, doch auf dieses auf Bauernfängerei basierende Angebot konnte ich dann doch nicht verzichten.

Im Fall von Cloud Strife und seiner Party mag das alles kein Problem sein, da der Söldner durch seine Dienste genügend Geld angespart hat um sich diesen Lifestyle leisten zu können, aber all die anderen traurigen Seelen, die um ihr Leben strugglen und nicht im Besitz eines meterbreiten Panzerschwerts sind, um sich wehren zu können, werden von den skrupellosen Choco-Farmern, in die von Monstern besetzte Welt geschickt, um zu verkommen und vorher am besten noch ihre letzten Ersparnisse bei ihnen zurückzulassen.

Sie haben die verzweifelte Lage der Bevölkerung erkannt, nutzen die Frustration und Alternativlosigkeit für ihre Zwecke aus und bauten sich darauf ein Monopol, in welchem sie die alleinige Herrschaft über den Chocobovertrieb erlangt haben. Von der scheinheilig gutmütigen Fassade bleibt plötzlich nicht mehr viel übrig, 3 von 10. Die Korruption macht sich auch über die noch so kleinsten Dörfer Midgars her.

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